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Virtuelle Ausstellungsobjekte

Lineare Multimedien wie Film, Video oder Diapräsentation sind an einen festen Ablauf gebunden. Besucher, die während der Laufzeit dazustoßen, können die Information in ihrem vollen Gehalt erst dann wieder in Anspruch nehmen, wenn die Präsentation beendet und gegebenenfalls zurückgespult ist.

 



als Animation (62 KB)


Computergestützte Multimedien haben diese Einschränkung nicht. Sie können in ihrer Struktur nichtlinear aufgebaut werden. Das bedeutet, daß der Informationsgehalt in Teile zerlegt wird, auf die wahlfrei zugegriffen werden kann. Die Präsentationen unterliegen der Inter-Aktionsmöglichkeit des Rezipienten. Er kann also selbst bestimmen, ob und in welcher Reihenfolge die Einzelthemen aufgerufen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fluchtmöglichkeit aus einem Informationsbereich. Im Gegensatz zu linearen Multimedien, bei denen nur die Möglichkeit besteht, die gesamte Präsentation zu verlassen, kann der Betrachter bei inter-aktiven Medien jederzeit einen Präsentationsteil beenden und einen anderen Verlauf des Informationsstranges bestimmen, um so einen gezielten Informationsbedarf zu stillen. Die Fähigkeit, Abschnitte auf Wunsch zu wiederholen, trägt zusätzlich dazu bei, daß eine intensivere Wissensvermittlung erfolgen kann.

 

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